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Soziales Rauschen Da hat der BusinessVillage-Verlag Helmut van Rinsum und Frank Zimmer als Autoren verpflichtet und ein richtig feines Buch auf den Markt gebracht. Die beiden Redakteure einer einstmals renommierten Marketingfachzeitschrift wehren sich gegen den Social-Media-Hype, und das ist gut so. Selbstverständlich sind die Autoren des etwa 160-seitigen Bandes nicht gegen Social Media, sondern versuchen vielmehr, den Hype auf ein vernünftiges Maß an Wahrnehmung zu reduzieren. Dazu greifen sie auf (nur allzu) bekannte Fälle zurück, was aber nichts macht, weil darüber amüsant und leicht zu lesen ist. Es macht einfach Spaß, sich in seiner Meinung bestätigt zu sehen, dass Social Media nicht das Leben ist, sondern, wohldosiert eingesetzt, eventuell zu einem gesteigerten Kommunikationseffekt führen kann. Angenehm auch, dass der Lesefluss nicht permanent durch - womöglich auch noch "grafisch aufbereitete" - Checklisten gestört wird. Die finden sich da, wo sie hingehören: im Anhang. So können sie im Bedarfsfall leicht gefunden werden. Genau so leicht lassen sich leider auch die zahlreichen Druckfehler im Text finden. Sie sind ebenso zahlreich wie überflüssig. Mindestens ebenso ärgerlich ist der erhobene Zeigefinger der Autoren, wenn sie in die alten Muster ihrer Zeitschrift zurückfallen und explizit die Aufträge an große Agenturen empfehlen. "3-Mann-Buden", wie sie es nennen, haben in ihrer Zeitschrift ohnehin nur selten Erwähnung gefunden - die dahinter stehende Arroganz hat ja dann wohl auch die Entwicklung des Blattes geprägt. Trotz solcher Schönheitsfehler ist ein lesenwertes Buch herausgekommen, das dazu anregt, den Einsatz von Social Media in der Unternehmenskommunikation, aber auch den eigenen Umgang mit Social Media ohne emotionale Überhitzung zu überdenken. |
Kaufinformation
Helmut van RInsum, Frank ZImmer: |
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